Botschaft von Secretary Rubio an das kubanische Volk an dessen Unabhängigkeitstag

Deutsche Übersetzung des Videotranskripts:

“An einem Tag wie heute, im Jahr 1902, wurde die kubanische Flagge zum ersten Mal über einem unabhängigen Land gehisst. Aber ich weiß, dass ihr, die ihr die Insel eure Heimat nennt, heute unvorstellbare Entbehrungen durchlebt.

Heute möchte ich euch die Wahrheit über den Grund eures Leidens mitteilen. Und ich möchte euch sagen, was wir in den USA anbieten, um euch nicht nur bei der Bewältigung der aktuellen Krise zu helfen, sondern auch dabei, eine bessere Zukunft aufzubauen.

Der Grund, warum ihr gezwungen seid, 22 Stunden am Tag ohne Strom zu leben, liegt nicht an einer Öl-„Blockade“ durch die USA. Wie ihr besser als jeder andere wisst, leidet ihr seit Jahren unter Stromausfällen.

Der wahre Grund dafür, dass ihr keinen Strom, keinen Treibstoff und keine Lebensmittel habt, ist, dass diejenigen, die euer Land kontrollieren, Milliarden von Dollar geplündert haben – aber nichts davon wurde genutzt, um dem Volk zu helfen.

Vor dreißig Jahren gründete Raúl Castro ein Unternehmen namens GAESA. Dieses Unternehmen gehört den Streitkräften und wird von ihnen betrieben. Seine Einnahmen sind dreimal höher als der aktuelle Staatshaushalt. Heute, während ihr leidet, verfügt diese Unternehmensgruppe über Vermögenswerte in Höhe von 18 Milliarden Dollar und kontrolliert 70 % der kubanischen Wirtschaft. Sie verdienen an Hotels, Bauunternehmen, Banken, Geschäften und sogar an dem Geld, das eure Verwandten euch aus den USA schicken. Alles, wirklich alles, läuft durch ihre Hände. Von diesen Geldüberweisungen behalten sie einen Anteil ein – doch von den Gewinnen von GAESA erreicht euch nichts.

Statt das Geld zu nutzen, um Öl zu kaufen – wie es alle anderen Länder der Welt tun –, verließen sie sich auf kostenloses Öl von Hugo Chávez und Maduro, um ihr eigenes Geld zu behalten. Doch jetzt, da das kostenlose Öl nicht mehr kommt, kaufen sie Treibstoff für ihre Generatoren und Fahrzeuge, während das Volk zum Verzicht aufgefordert wird.

Statt das Geld zu verwenden, um die maroden Kraftwerke instand zu halten und zu modernisieren, nutzen sie es, um weitere Hotels für ausländische Touristen zu bauen und ihre Familienangehörigen in Luxus nach Madrid oder sogar hier in die Vereinigten Staaten zu schicken.

Heute wird Kuba nicht von irgendeiner „Revolution“ kontrolliert. Kuba wird von GAESA kontrolliert. Ein „Staat im Staat“, der niemandem Rechenschaft schuldig ist und die Gewinne seiner Unternehmen zum Vorteil einer kleinen Elite hortet. Und die einzige Rolle der sogenannten „Regierung“ besteht darin, von euch weitere „Opfer“ zu verlangen und jeden zu unterdrücken, der es wagt, sich zu beschweren.

Präsident Trump bietet eine neue Beziehung zwischen den USA und Kuba an. Aber diese Beziehung muss direkt mit euch, dem kubanischen Volk, bestehen – nicht mit GAESA.

Zunächst bieten wir 100 Millionen Dollar an Lebensmitteln und Medikamenten für euch, das Volk, an. Diese Hilfen müssen jedoch direkt durch die katholische Kirche oder andere vertrauenswürdige Hilfsorganisationen an die kubanische Bevölkerung verteilt werden – und dürfen nicht von GAESA gestohlen und in ihren Geschäften verkauft werden.

Doch das kubanische Volk interessiert sich nicht für dauerhafte Wohltätigkeit. Ihr wollt die Möglichkeit haben, in eurem eigenen Land so zu leben, wie eure Verwandten in den USA oder in anderen Ländern der Welt leben.

Heute haben Kubaner – von den Medien bis zur Unterhaltungsbranche, vom Privatsektor bis zur Politik, von Musik bis Sport – in nahezu ALLEN Branchen weltweit Spitzenpositionen erreicht. In allen Ländern – außer in einem: Kuba.

Heute können in Kuba nur diejenigen profitable Unternehmen besitzen, die der GAESA-Elite nahestehen oder Teil von ihr sind.

Doch Präsident Trump bietet einen neuen Weg zwischen den USA und einem neuen Kuba an.

Ein neues Kuba, in dem ihr – die gewöhnlichen Kubaner – und nicht nur GAESA, eine Tankstelle, ein Bekleidungsgeschäft oder ein Restaurant besitzen könnt.

Ein neues Kuba, in dem ihr – und nicht nur GAESA – eine Bank eröffnen oder ein Bauunternehmen besitzen könnt.

Ein neues Kuba, in dem ihr – und nicht nur die Kommunistische Partei Kubas – einen Fernsehsender oder eine Zeitung besitzen könnt.

Ein neues Kuba, in dem ihr ein versagendes System kritisieren könnt, ohne Angst haben zu müssen, ins Gefängnis zu kommen oder eure Insel verlassen zu müssen.

Und ein neues Kuba, in dem ihr eine echte Möglichkeit habt zu entscheiden, wer euer Land regiert – und diese Menschen abzuwählen, wenn sie ihre Arbeit nicht gut machen.

Das ist nicht unmöglich. All das existiert auf den Bahamas, in der Dominikanischen Republik, in Jamaika und sogar nur 90 Meilen entfernt – in Florida. Wenn es rund um Kuba möglich ist, ein eigenes Unternehmen zu besitzen und wählen zu dürfen – warum sollte es dann für euch in Kuba nicht möglich sein?

In den USA sind wir bereit, ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen unseren Völkern und unseren Ländern aufzuschlagen.

Und derzeit stehen einer besseren Zukunft nur diejenigen im Weg, die euer Land kontrollieren.”

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